Inferno Triathlon 2021

Verfasst von am 25. August 2021
 

Endlich wieder Wettkämpfe bestreiten. Das dachten sich vermutlich viele von uns die letzten Monate. Am Samstag war es so weit. Der Inferno Triathlon stand vor der Tür. Bei perfektem Wetter haben sich rund 10 unserer Mitglieder an den Start gewagt (Halbmarathon, Couple Triathlon, Single Triathlon) um die phänomenale Landschaft des Berner Oberlands zu erkunden. Wir haben den Teilnehmenden ein paar Fragen zu diesem Erlebnis gestellt. Unten findet ihr die Antworten und Bilder dazu. Herzliche Gratulation an unsere Mitglieder, für die super Leistung.

Samir Malek-Madani (Single)

  • Mein lustigster / besonderer Inferno Moment: Sehr speziell war der Moment am Start, keine Wolke am Himmel, am Horizont das Schilthorn mit Piz Gloria gut erkennbar. Wahnsinn! Ebenfalls unbezahlbar waren – nebst den pushenden Hopp-Rufen der Club-Präsidentin ;-) – kühles Coca Cola und Chips in Mürren von meiner Familie. Summa summarum war es ein sehr gut organisiertes Rennen unter perfekten Bedingungen, bei dem ich sogar ab und an die atemberaubende Berglandschaften bewundern konnte. Hut ab & grossen Dank an all die Helfenden, die das Jahr für Jahr möglich machen!
    Mein leidvollster Inferno Moment: Als ich in der WZ in Oberhofen nur mit Mühe meine Velohosen und Trikot anziehen konnte. Nächstes Mal nehm ich den Einteiler :D!
  • Mein Inferno Fazit: Es gibt nichts Schöneres, als an einem Tag wie gestern ein solches Rennen zu absolvieren.

Stefan Gerber (Single)

  • Mein besonderer Inferno Moment: Durch Mürren zu laufen war Hühnerhaut pur. Viele coole und lustige Begegnungen mit anderen Athleten während dem Rennen.
  • Mein leidvollster Inferno Moment: Die ersten paar Kilometer auf der Laufstrecke Richtung Lauterbrunnen waren unglaublich hart. Wadenkrämpfe, welche ich mir bereits beim Schwimmen zugezogen hatte, machten vor allem den ersten Teil der Laufstrecke zu einer Tortur.
  • Mein gestriges Inferno Fazit: Das erste Mal war wohl nicht das letzte Mal.

Karin Tüscher (Single)

  • Mein besonderer Inferno Moment: Dies war meine erste Inferno Single Teilnahme. Ich hatte grossen Respekt vor dem was mich erwarten würde und mein Ziel war es, innerhalb der Zeitlimiten das Schilthorn zu erreichen. Ich durfte ein geniales Rennen erleben mit guten Beinen und einer einzigartigen Stimmung bei schönstem Sommerwetter. Meinen schönsten Moment hatte ich in Mürren. Ich realisierte, dass ich das Ziel wohl sicher erreichen werde und plötzlich hatte es auch wieder viele Zuschauer, welche die Teilnehmer anfeuerten. Als ich dann auch noch meine Liebsten und meinen «Gottebueb» an der Strecke sah, war ich kurze Zeit überwältigt von den Emotionen.
  • Mein leidvollster Inferno Moment: Ich habe immer damit gerechnet, dass irgendeinmal die grosse Krise eintreffen würde. Diese ist aber zu meiner Überraschung ausgeblieben! 
  • Mein Inferno Fazit: Grossartiger Wettkampf in wunderschöner Kulisse und gar nicht so teuflisch wie erwartet!  Mein bis jetzt coolster Triathlon-Wettkampf den ich absolviert habe. (waren bis jetzt aber auch nur 4…;-))

Stefano Fabri (Single)

  • Mein besonderer Inferno Moment: Wenn du beim Mountain Biken auf die kleine Scheidegg hinauf mit einem Team-Teilnehmer ins Gespräch kommst, und er dich fragt: „Machsch au imne Team mit?“ und du antwortest: „Nö, single“, und er zu dir sagt: „Du chranke Siech!“. Daraufhin fängst du an zu grinsen, bis über beide Ohren weg und ein bisschen stolz auf dich bist du dann in diesem Moment schon. Das pedalieren fällt für 2 min plötzlich etwas leichter.
  • Mein leidvollster Inferno Moment: 4 km der Laufstrecke absolviert, du fühlst dich noch ganz gut. Der Moment der Wahrheit, wenn du 15 min später nach den ersten 100 von 2200 hm plötzlich zu realisieren beginnst, weshalb der Name „Inferno“ seine Berechtigung hat. Autschi.
  • Mein gestriges Inferno Fazit: Eine der schönsten Grenzerfahrungen im Triathlon Langdistanzsport, mit enormen Suchtpotential! 

Jörg Zehetner (Single)

  • Mein besonderer Inferno Moment: der Zieleinlauf und meine Familie in den Arm nehmen.
  • Mein leidvollster Inferno Moment: a) das Schwimmen nach 10min: Wellen, Dunkelheit, Wasser geschluckt: Atemnot! b) beim MTB downhill ein Insekt verschluckt, das hing auf dem Stimmband und nahm mir die Luft….Husten-Husten-Husten…
  • Mein gestriges Inferno Fazit: ein Traumtag. Dank der perfekten Organisation konnte man bei perfekten Bedingungen trotz der Anstrengung den Event geniessen, ein unglaubliches Erlebnis vor dieser Kulisse Eiger Mönch Jungfrau auf das Schilthorn zu dürfen!

Michael Matthias (Inferno Halbmarathon)

  • Mein besonderer Inferno Moment: Gefreut hat mich am meisten, dass es überhaupt wieder Wettkämpfe gibt und ich so viele bekannte Gesichter gesehen habe :-)

Patrick Becker und Stefanie Wiederkehr (Couple/Team)

  • Unser lustigster/ besonderer Inferno Moment: Kurzer Tratsch-Plausch auf dem MTB mit zwei E-Bikerinnen, die den Grund wissen wollten, warum wir uns das hier antun. Endlich wieder einmal Wettkampf Feeling an einem der schönsten Triathlone der Schweiz zu spüren.
  • Mein leidvollster Inferno Moment: Die Thunersee-Wellen. Schlecht wenn man sehr bald seekrank wird… die steile Rampe, kurz vor der kleinen Scheidegg bei gefühlten 30 Grad.
  • Mein gestriges Inferno Fazit: schönes Wetter, toller Wettkampf und schwere Beine 😉 insgesamt ein toller Tag mit bester Unterhaltung von Sportlern, Familie und Freunden.

Heather Dawson und Christoph Allemann (Couple/Team)

  • Unser besonderer Inferno Moment: Der Zieleinlauf mit unserer Tochter 😊
  • Unser leidvollster Inferno Moment: Die Nacht davor nach langer Wettkampfpause sowie die fehlenden Laufkilometer.
  • Mein gestriges Inferno Fazit: Unkomplizierter Wettkampf -> Family on tour bei wunderbarem Wetter.

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