Interview Monika Frank

Verfasst von am 21. Juli 2020
 

Wer Monika Frank am Splash n’ Dash in Aktion gesehen hat weiss: Sie ist schnell! Wie haben die langjährige Athletin vom 3athlon Bern und IM Hawaii Finisherin zum Interview getroffen.

3athlon Bern: Hallo Monika! Schön hast du Zeit gefunden unsere Fragen zu beantworten. Obwohl dich viele im Club kennen: Stell dich doch kurz vor!

Monika: Wie man hören kann, bin ich nicht ganz eine waschechte Bernerin. Ich bin in Ennetbürgen/NW und Root/LU aufgewachsen. Ich habe eine Ausbildung zur MPA und Pflegefachfrau gemacht. Nach einigen Jahren auf dem Beruf, ging ich ein ganzes Jahr auf eine abenteuerliche Weltreise. Aus Liebe bin ich dann vor ca 9J. nach Bern gezogen, wo es mir fast so gut gefällt wie in Luzern. Durch meinen Partner habe ich mit Sport (Radfahren) angefangen und nach der Teilnahme am Gigathlon, als Schwimmerin in einem Team of 5, bin ich zum Triathlon gekommen.

Dein Speed auf den letzten Laufmetern des Splash n’ Dash war beachtlich. Ist Laufen deine Stärke? Oder wie siehst du deine Leistungsverteilung im Triathlon?

Ich denke mein grösste Stärke ist, dass ich in allen 3 Disziplinen sehr ausgeglichen bin. Schwächen habe ich eher im mentalen Bereich und bei der Verpflegung habe ich auch noch Potenzial.

Und welche Disziplin ist deine Liebste? Oder was magst du ganz allgemein am Triathlon?

Eine eigentliche Lieblingsdisziplin habe ich nicht. Es ist die Kombination der 3 Disziplinen die mir am Triathlon besonders gefällt. Es ist sehr abwechslungsreich, und man ist viel in der Natur. Durch den Sport, lernt man immer wieder interessante Menschen und neue Orte und Länder kennen.

Betreibst du auch Sport abseits vom Triathlon? Gibt es andere Hobbies die du betreibst?

Bevor ich mit dem Triathlon begonnen habe, habe ich etliche Sportarten ausprobiert; Reiten, Tennis, Squash, Badminton und Klettern. Aber bei keiner Sportart bin ich hängen geblieben.

Da ich auch im Job körperlich aktiv bin und ich viel Zeit ins Triathlontraining investiere, gestalte ich meine wenige restliche Freizeit eher ruhig, mit Lesen, Schlafen und Familie und Freunde treffen.

Du hast erreicht was für viele Athletinnen ein Traum bleibt: Ein Finish am Ironman auf Hawaii. Wie war das Abenteuer Kona für dich? Was hat dich überrascht? Was enttäuscht, was erfreut?

Hawaii war für mich ein einzigartiges Erlebnis, an das ich immer wieder gerne zurückdenke. Besonders beeindruckt hat mich die Nähe zu den Profis und der unkomplizierte Kontakt mit ihnen. Auf Big Island ist der Ironman-Spirit überall zu spüren. Der einzige Wermutstropfen war, dass ich das Rennen zu vorsichtig angegangen bin und so mein Potenzial nicht ausgeschöpft habe.

Was sind nun nach Hawaii deine Ziele? Von welchen Sportprojekten träumst du?

Im Augenblick ist mein Ziel natürlich den Splash`n`Dash Titel zu holen 😉. Dann würde ich gerne nochmals die Qualifikation für Hawaii holen. Ansonsten versuche ich immer das Beste an einem Wettkampf zu geben und hoffe so auf das perfekte Rennen.

Wie siehst du die Zukunft unseres Sportes? Welche Änderungen wünschst du dir? Welche Gefahren siehst du in der Entwicklung unserer Community?

Ich wünsche mir weiterhin die Vielfalt von Wettkämpfen die es auch schon jetzt gibt.

Wir möchten noch etwas von deinen verdeckten Seiten wissen: Was hast du für geheime Rituale vor Wettkämpfen? Was steht auf deinem Prerace-Menuplan?

Ich nehme an jedes Rennen mein Maskottchen (Teddybär) mit. Bevor ich an den Start gehe, reibe ich an der Nase des Maskottchens. So weiss ich, es kommt alles gut. Am Abend vor dem Rennen esse ich meistens Pasta. Am Morgen des Wettkampfes, folge ich dem Tipp von Petra und geniesse eine Portion Baby Milchgriessbrei. Damit kommt man zu ausreichend Kohlenhydraten ohne sich “vollzufressen”.

3athlon Bern: Vielen Dank für deine Zeit und alles Gute für den Rest der Saison. Dir gehört das letzte Wort!

Ich bedanke mich für das Interview und dem Vorstand von 3athlon Bern für seinen unermüdlichen Einsatz und den immer wieder neuen Ideen.


Kategorie:   Berichte

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