Bahntraining Aigle

Verfasst von am 7. Januar 2013
 

Nach einer kurzen Einführung in Französisch gings erstmals auf die Bahn. Habe ich auch alles richtig verstanden? Mindestens 30km/h, soviel ist nötig, um diese steile Kurve ohne herunterfallen fahren zu können. Nach ein paar Runden im Flachen getraue ich mich nervös auf die Côte d’Azur. Da wäre ich jetzt lieber. Die Côte d’Azur. Mir bleibt nur der blaue leicht gebogenen Fahrstreifen mit diesem Namen für die letzte Beschleunigung. Habe ich auch wirklich 30km/h?

Und schon bin ich erstmals auf der Bahn. Die Kurve ist steil, aber es geht gut. Hält mein Velo wirklich? Nach den ersten Runden steigt das Vertrauen. Man stellt fest, dass man gar nicht steuern muss und schön diese Runden von selbst dreht. Einfach mit mind. 30km/h. Überholt wird weiter oben, es macht langsam Spass. Nach mehreren Übungen gibt es auch die ersten ganz schnellen Runden. Wow, ist das cool. Aber die Beine werden auch müde. Man kann jetzt nicht einfach rollen lassen wie auf der Strasse. Nein, mit den Fixies muss man trampen und das immer bei 30km/h. Okay, man lerne: ist man müde, geht man besser aus der Bahn. So trifft man die 3BE Kollegen immer wieder beim Startbereich, trinkt was und erholt sich.

In der letzten Stunde wurde es dann so richtig spannend. Nachdem man lernt, dass man in der Kurve mit herunterfahren beschleunigen und mit hochfahren bremsen kann, fahren wir zum ersten Mal den belgischen Kreisel. Zuerst noch human, dann wird das Tempo weiter verschärft, bis noch die 2-3 Tapfersten mit Vollgas die Runden drehen. Wir geniessen die Bahn in Aigle!

Am Anschluss des Bahntrainings gab es ein kleines Neujahresapero zum Sammeln der Kräfte und zum Anstossen an das tolle Bahntraining.


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